Aktivitäten

VAM-Exkursion Juni 2017

Treffpunkt am Steinweg

 

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VAM Exkursion 20.05.2017

Unsere erste öffentliche Pilzexkursion führte in das Burgsteingebiet

Treffpunkt Parkplatz am Burgstein

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Exkursion nach Borna

Am 28.04.2017 unternahmen einige Mitglieder unseres Vereins dieses Jahr wieder eine Exkursion in die Gegend von Borna, um nach Pilzen zu suchen. Neben den begehrten Morcheln konnten sie auch reichlich Bärlauch sammeln.

Pilzausstellung Mai 2017 in Reichenbach

"Vogtländischer Schwammetag" in Magwitz 2016:
(Bilder Kristina Holz)

 

Bürgerfest 2016 Oelsnitz:

Schwarzbeerfest Aschberg 2016:

 

 

Bürgerfest in Oelsnitz

Unser kleiner Informationsstand war ständig von Besuchern umlagert.

Anleitung Mykis

08.04.2017 Anleitung zum Erfassen von Pilzfunddaten in Mykis.

17 Mitglieder unseres Vereins und 2 Gäste wurden von Herrn Frank Dämmrich/Limbach-Oberfrohna mit der Erfassung von Pilzdaten im Mykis vertraut gemacht. Dabei half Herr Dämmrich allen bei der Behebung von PC-Problemen, so dass alle Teilnehmer künftig auf ihrem PC die neueste Version des Programmes  zur Verfügung haben.

 

Ersten Pilzausstellung 2017

Zur ersten Pilzausstellung 2017 ,unter Leitung von Klaus Lorenz, konnten 34 verschiedene Pilzarten gezeigt werden. Wie immer war das Interesse an den Pilzen sehr groß!

VAM Exkursion am 29.10.2016

Die letzte Exkursion des Jahres 2016 fand traditionell in Landwüst statt.

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Pilzausstellungen im Oktober

 

Viele machen es möglich: In den verschiedensten Regionen des Vogtlandes sammelten unsere Mitglieder fleißig Pilze, so dass trotz des allgemein geringen Pilzaufkommens doch noch stattliche Ausstellungen zustande kamen! Verantwortlich war für die Ausstellungen Klaus Lorenz, dem besonderer Dank gebührt!

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Herbstliche Pilztage der VAM e.V.

 

Herbstliche Pilztage der VAM e.V. 2016

15. 09. bis 18.09. 2016 im Natur- und Umweltzentrum (NUZ) Oberlauterbach

Donnerstag, 15.09.16

Nach Beziehen der Zimmer begaben sich die Teilnehmer  16.00 Uhr zur ersten Exkursion in den Wald östlich von Unterlauterbach.

Auf Grund der anhaltenden Trockenheit war die Erwartung, recht viele Pilze zu finden, eher gering. Nach Auswertung der Funde im NUZ konnten immerhin 43 Arten der Großpilze und 25 phytoparasitischer Kleinpilze vorgezeigt werden.

Die Wetterprognosen für die nächsten Tage versprachen keinen wolkenfreien Himmel. Deshalb wurde beschlossen, den Vollmond, der nun alle Jahre den Termin für unsere Tagung mitbestimmen soll, bereits am Donnerstag zu bewundern. Am Feuerplatz des NUZ lag Brennholz bereit und erwärmte Körper und Seele der Pilzfreunde  bei herrlichem Mondschein bis nach Mitternacht.

Freitag, 16.09.16

Nach dem Frühstück starteten die Teilnehmer zur Exkursion in den Treuener Wald an der Waldgaststätte Buch. Der Name weist auf die Buchenbestände hin, die aber weiter nördlich allmählich der Fichte weichen mussten. Es zog die Pilzsucher in tiefer gelegene Gebiete, wo mehr Feuchtigkeit zu erwarten war. Im Vergleich zu anderen Jahren war die Ausbeute gering. Doch immerhin konnten 72 Großpilzarten und 51 Phytoparasiten nachgewiesen werden.

Im Gasthof Buch bekamen alle 20 Teilnehmer an einer fein gedeckten Tafel nach langer Wartezeit doch noch ein Mittagessen:

 

Nachmittags war Fundauswertung im Hof bei immer noch hochsommerlichen Temperaturen. Doch gegen Abend begann der Regen, der bis Sonntag nicht mehr aufhören sollte.

Sonnabend, 17.09.16

Um nicht vollkommen durchnässt in der Gaststätte beim Mittagessen zu sitzen, wurde das Programm geändert, die Exkursion auf Nachmittag verlegt und die Vormittagszeit überbrückte unser Vereinsmitglied Dr. H. Dörfelt mit einem Vortrag über Madagaskar.

Im Gasthof Bergschlösschen in Muldenberg erhielten wir ein gutes Mittagessen in erstaunlich kurzer Zeit und fuhren dann über Hammerbrücke zum NSG „Am alten Floßgraben“, durch das der Tagungsteilnehmer Friedemann Klenke vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) führte. Auch ohne dem Dauerregen wäre es dort sehr feucht gewesen, denn das Gebiet wurde wegen seiner Höhenkiefern-Fichten-Moorwälder und dem abgetorften Moor, das wieder regeneriert werden soll, 1993 unter Schutz gestellt.

Der starke Regen und die Finsternis im dichten Wald erschwerte das Suchen und Finden von Pilzen, so dass nach knapp zwei Stunden alle wieder in den zum Glück innen trockenen Autos saßen. Auch Phytoparasiten sind bei Nässe schwer zu erkennen – nur acht Arten konnten nachgewiesen werden. Die „Großpilzjäger“ fanden immerhin 50 Arten, darunter den tödlich giftigen Spitzgebuckelten Raukopf (rev. Prof. Dr. Hardtke).

Am Abend trafen sich die Tagungsteilnehmer unter dem Dach des Vorhofes zum Grillen.

Sonntag, 18.09.16

Der letzte Tag war den Fachvorträgen vorbehalten. Jörg Hunger  (Borstendorf) hielt einen sehr anschaulichen Vortrag zum Thema Gehölzkunde.

In seinem Vortrag gab er einen groben Überblick über Gehölze, stellte einige Bäume vor, die z. T. erraten werden mussten, erwähnte die Pilze und ihre Ernährungsweise im Zusammenhang mit Gehölzen. Eine Ausstellung mit viel Anschauungsmaterial in Form von Herbarblättern, Holzstücken und Flyer diente der Bestimmung von Bäumen.

Sehr anspruchsvoll war der Vortrag von Dr. Heinrich Dörfelt, der über Porlinge sprach. Da das Hymenophor Poren aufweist, wurden früher Röhrlinge und Porlinge in eine Gruppe gestellt. Doch er bewies, dass die myzeale Fruchtkörperentwicklung der Porlinge sich deutlich von der nodulären der Hutpilze  unterscheidet. Ein Blick in die Geschichte zur Erkenntnis der Porlinge zeigte die Schwierigkeiten, die sich damit verbanden.

Im letzten Beitrag, gab Dr.Dörfelt einen Überblick zu besonders erwähnenswerten Funden der Tagung.

Dabei bezog er die Teilnehmer ein, die das Besondere dieser Pilze erläuterten. Wenig attraktiv für das Auge, aber umso interessanter in der Ernährungsweise war das gemeinsame Auftreten dreier Organismen: die Gänsedistel diente als Wirt für den Rostpilz Coleosporium sonchi und dieser wiederum für einen Hyperparasit Ramularia coleosporii. Christfried Polster identifizierte einen völlig eingetrockneten Pilz als Stinkstäubling, zwei Funde von Pycnoporellus fulgens bestätigten die Vermutung, dass diese Art im Vogtland zunimmt. Auch mitgebrachte Pilze aus anderen Gegenden des Vogtlandes fanden Beachtung: z. B. der Wurzelnde Bitterröhrling von Klaus Lorenz aus Reichenbach oder der Haar Erdstern von Christian Olsson aus Plauen.

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