Erste Exkursion 2017 – 20.Mai - ins Burgsteingebiet

Obwohl im Mai noch nicht allzuviele mykologische Sensationen zu erwarten sind, trafen sich entgegen unseren Erwartungen recht viele Teilnehmer – davon 20 Vereinsmitglieder und 11 Gäste, die durch die Tagespresse auf die Exkursion aufmerksam wurden - am Treffpunkt zwischen Ruderitz und Krebes. Der Weg führte an den Burgstein-Ruinen vorbei zur Kienmühle, durch eines der reizvollsten Gebiete der Mittelvogtländischen Diabaskuppenlandschaft , die auch schon Hermann Vogel zu seinen romantischen Zeichnungen angeregt hatten und dessen Wohnhaus von einigen Teilnehmern am Ende der Wanderung besucht wurde.


Frühlingspilze – wie zum Beispiel Morcheln – waren nicht mehr zu finden. Dafür gab es aber viele Holzbewohner, z. T. vom vergangenen Jahr, wie z. B. den Zunderschwamm und Birkenporlinge, aber auch schon frische Rotrandige Fichtenporlinge, Buckel-Trameten und Schuppige Porlinge. Als Vertreter der Blätterpilze, konnten Mai-Ritterling, Schild-Rötling, Rosshaar-Schwindling, Glimmer-Tintling, Buchenwald- Wasserfuß, Rosshaar - Schwindling, Striegelige und Gelbblättrige Rüblinge sowie Orangerote Helmlinge und der Rehbraune Dachpilz nachgewiesen werden. Auch Schlauchpilze wurden gefunden: Kerbrandiger Napfbecherling, Geweihförmige und Ahorn- Holzkeule, ebenso der Brandkrustenpilz.
Die Besitzer der Kienmühle, Fam. Staar, bereiteten Soljanka und Fischsuppe, und das Essen konnte bei herrlichem Maiwetter an der uralten Kienmühle eingenommen werden.

Treffpunkt Parkplatz Burgstein:

 Exkursion:

Auswertung der Pilzfunde an der Kienmühle:

von Brigitte Gerischer

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