Vom Treffpunkt am Schloss in Schönberg, dem südlichsten Ort Sachsens, begaben sich 16 Teilnehmer zum Ausgangspunkt der Exkursion unterhalb des Hirschberges, einem seit 1997 wegen der Kiefernwaldgesellschaft mit Schneeheide und seltenen Flechten geschütztem Gebiet, einem Teil des Elstergebirges. Geologisch gehört es zum Fichtelgebirgsmassiv. Typisch ist die Wollsack-Verwitterung der Granitfelsen, gut zu erkennen am 584 m hohen Gipfel des Hirschberges.

Heidel- und Preiselbeeren beweisen einen recht sauren Untergrund, der für viele Pilze günstig ist. Obwohl es in den letzten Tagen häufig geregnet hatte, waren die Niederschläge im Wald zu gering, um bis zu tiefer gelegenen Wurzeln vorzudringen.

Daher waren mehr holzbewohnende Pilze zu finden, als Mykorrhizapilze. Auf der Veranda des Gasthof es „Kapellenberg“ konnten nach einem gemeinsamen Mittagessen 35 Arten nachgewiesen werden. Weitere"UMOs" bedürfen noch der Bestimmung.

Inzwischen sind es 63 Arten geworden!

 

Text: Brigitte Gerischer, Bilder: Brigitte Gerischer/Jochen Pöhland

von Lothar Roth

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