Vogtlandsee

Die Umgebung der kleinsten der sieben Talsperren des Vogtlandes, dem Vogtlandsee, gespeist vom Roten Fluss, war für 20 Vereinsmitglieder und fünf Gäste

das Gebiet, Pilze zu finden, obwohl die Trockenheit der vergangenen Monate keine allzu großen Erwartungen zuließen. In der Umgebung des Vogtlandsees dominiert Fichtenwald verschiedener Altersstufen auf saurem Untergrund. Hohe Heidelbeersträucher trugen noch recht viele Beeren. Die Höhenlage um 670 m/NN konnte das Auftreten montaner Arten erwarten lassen.

Bei der Auswertung im Hof der Gaststätte „Altes Kaffeehaus“ bei Beerheide stellte sich heraus, dass beachtliche Pilze gefunden wurden. Neben häufigen Arten wie Perlpilz (Amanita pubescens), Scheidenstreiflinge (Amanita vaginata, A. fulva, A. battarae), Pfifferlingen (Cantharellus cibarius) u.a., wurden auch einige montane Arten „wiedergefunden“. Beachtenswert der Fund von Antrodia heteromorpha, dem Knotenblättling:

Einige Arten müssen noch nachbestimmt werden, darunter ein Milchling, der evtl. ein Erstfund für Sachsen ist. Der Dank aller Exkursionsteilnehmer geht an Sandra, die alles bestens organisiert hatte:

von Lothar Roth

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