Einweisung in das Exkursionsgebiet durch Brigitte

 

Mehrere Wochen Trockenheit, die nur von einem mehrstündigen Regen unterbrochen worden war, verhießen auch für einen sonst pilzreichen Wald zwischen Bösenbrunn/Triebel/Haselrain/Bobenneukirchen – links und rechts des Steinmauerwegs – geringe Funde.

Das Ergebnis des zweistündigen Durchstreifens des Waldes durch 16 Teilnehmer waren 39 Pilzarten. Als sogenannte „Fresspilze“ landeten in den Körben Flockenstielige Hexenröhrlinge, Perlpilze und winzige Pfifferlinge.
Entsprechend der Volksweisheit: „Wer viel weiß, sieht viel…“, wurden aber doch einige beachtenswerte Arten gefunden, die von Unkundigen gewiss übersehen werden. Da wären erwähnenswert der Nest- Erdstern und als Pilz kaum zu erkennen – ein „Kullerchen“ von 1 x 1 cm – eine Trüffel, die "Kräftige Schwanztrüffel" (Hysterangium crassum), wahrscheinlich erst zum zweiten Mal in Sachsen gefunden.


In der Gaststätte „Zum Triebeltal“ in Triebel wurden die Funde ausgewertet und natürlich auch gut gegessen.

Dank an Sindy, die die Gaststätte für uns organisiert hat.

 

von Brigitte Gerischer

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