Pilzexkursion im Oktober: Wetzelsgrün

Nach einem kurzen Anmarsch verweilten wir etwas an einem urigen Holzhäuschen, das der Großvater unseres Vereinsmitgliedes, Tina Walter, erbaut hatte und wo er sich Jahrzehnte lang täglich aufhielt. Folgende Eintragung findet sich im Internet zu diesem idyllischen Fleckchen:

Die Glöckleteiche befinden sich südwestlich der Stadt Treuen im sächsischen Vogtlandkreis. Es handelt sich dabei um ein etwa 3,5 Hektar großes Flächennaturdenkmal (FND). Naturidylle: Die zwei Teiche zeichnen sich durch unberührte Natur, eine reiche Flora und Fauna sowie weiße Seerosen aus, die im Sommer wie kleine Inseln auf dem Wasser schwimmen…. Am Ufer gibt es einen rustikal gestalteten "Rastplatz", der Wanderern und Spaziergängern als Ruheoase dient.

Das Exkursionsgebiet für die zwei Stunden war der Wald in der Umgebung, wobei die meisten Funde an den Rändern getätigt wurden.

 

 

Zur Auswertung trafen sich alle wieder am beschriebenen Rastplatz.

Dort wurden die Pilze ausgelegt und von Frank Fischer vorgestellt.

Von den „Fresspilzen“ gab es nur noch klägliche Reste, es sei denn man verzehrt den Hallimasch, der war frisch in ansehnlicher Menge zu finden. Alle waren erstaunt, dass immerhin etwa 80 Arten auf dem Tisch lagen, erwähnenswert der Rostrote Lärchenröhrling, dessen Ausbreitungsgebiet eigentlich kalkreiche Gebirgsregionen ist – Folge der Kalkdüngung der sauren Wälder?

20 unklare Arten hatte Frank in seiner Kiste für die Bestimmung zu Hause, und Brigitte fand 15 Arten phytoparsitischer Pilze an Pflanzen in der Umgebung der Glöckleteiche.

 

In der Pension „Waldeck“ nahmen acht Leute zum Abschluss noch das Mittagessen ein.

 

Text: Brigitte Gerischer

Fotos: VAM-Mitglieder

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